St. Andreas, Hauptschiff

Xenorama | Lichte Höhe

Ein 28,6 Meter hohes Sterngewölbe unterteilt das Mittelschiff der Andreaskirche. Das Künstlerkollektiv Xenorama orientiert sich an diesem Gewölbe. Die Projektion greift den geometrischen Aufbau und die dadurch entstehenden Räume auf. Sie zeigt zudem die Bedeutung des Himmelsgewölbes und der Himmelskörper, die in der Metapher des Sternengewölbes enthalten ist. (Foto: Heidrich)

Das sagt Kuratorin Bettina Pelz:

Künstler:

Xenorama – das sind Moritz Janis Richartz, Marcel Bückner, Richard Leroy Oeckel, Lorenz Potthast und Tim Georg Heinze. Das 2014 gegründete Künstlerkollektiv mit Studio in Potsdam entwickelt Konzepte für „mixed realities“, in denen sich die analoge Wirklichkeit und die digitale Animation überlagern. Xenorama wurden mehrfach ausgezeichnet. Ihre Werke zeigten sie unter anderem schon in Girona und London.

Ort:

St. Andreas Wohl bereits 1022 stand hier eine Kapelle zu Ehren des Apostels Andreas. Die bekannte gotische Kirche wurde ab dem Ende des 14. Jahrhunderts gebaut. Zwar brannte die Andreaskirche nach dem Bombenangriff vom 22. März 1945 fast vollständig nieder, doch in den 1950er Jahren wurde sie fast originalgetreu rekonstruiert. Mit 114,5 Metern Höhe hat sie den höchsten Kirchturm Niedersachsens.