Roemer- und Pelizaeusmuseum, Schaffhausen-Saal

Refik Anadol l Liminal

Für Refik Anadol ist ein Raum sowohl architektonisch als auch digital. Für den Schaffhausen-Saal entwickelte er eine Umgebung, die mit der Überlagerung der analogen und der digitalen Dimension experimentiert und so Wahrnehmungsphänomene und -täuschungen schafft.

Das sagt Kuratorin Bettina Pelz:

Künstler:

Der 1985 in Istanbul geborene Refik Anadol möchte mit seinen Arbeiten dazu anregen, sich alternative Realitäten vorzustellen. Er wirft Fragen auf: Wie verändert die Digitalisierung unsere Erfahrung des Raumes? Und wie reagiert Architektur auf diese neuen Erfahrungen? Anadol lebt und arbeitet in Los Angeles, wo er an der Universität auch forscht.

Ort:

Aus dem 1844 gegründeten Roemer-Museum und dem 1911 eröffneten Pelizaeus-Museum wurde das Roemer- und Pelizaeus-Museum. Der im Jahre 2000 fertiggestellte Neubau, der nach dem Senator Hermann Roemer und dem Kaufmann Wilhelm Pelizaeus benannt ist, zeigt unter anderem eine der wichtigsten Altägypten-Sammlungen der Welt und ist dafür international bekannt.