Parkhaus Rose

Max Sudhues | Movement study

Statt Autos parken im Parkhaus Rose Projektoren, mit denen Max Sudhues „Bühnen“ für Gedanken, Gefühle und Reflektion schaffen will. Die Motivik der 15 Projektionen ist simpel und komplex gleichzeitig: Mit den eigenen Händen zerknüllte Frischhaltefolie wurde auf einem Scanner drapiert und hochauflösend gescannt. Die Formen der zerknüllten Frischhaltefolie werden durch den Scan greifbar. Die Interpretation soll dabei dem Betrachter überlassen werden: Es können eingefangene Bewegungen sein, sich windende Körper, Tiere, Inseln, Planeten im Flug, auch fast abstrakte Landschaften oder Gesten – die immer in einem tiefschwarzen Hintergrund sitzen. (Foto: Kaiser)

Das sagt Kuratorin Bettina Pelz:

Künstler:

Geboren 1977 in Münster lebt und arbeitet Max Sudhues mittlerweile in Berlin. In seinen Arbeiten nutzt er oft alltägliche Dinge, die er anstrahlt und so per Lichtprojektion in unerwartete Formen bringt. Inszenierungen von Sudhues waren unter anderem bereits in Ekaterinenburg (Russland), Curitiba (Brasilien) und Chongqing (China) zu sehen.

Ort:

Parkhaus Rose Ein wenig versteckt, sodass man es fast übersehen könnte – dabei bietet das Parkhaus Rose immerhin Platz für 459 Autos. Sonderlich beliebt ist der Betonklotz bei den Hildesheimern allerdings nicht. Bei einer Umfrage aus dem Jahr 2011 wählten sie das Parkhaus zu einer der drei „schlimmsten“ Orte der Stadt.