Galerie im Stammelbach-Speicher

Miriam Ferstl l Divine Light

Für Divine Light hat die Künstlerin Kronleuchter fotografiert. Und zwar, wie sie selber sagt: „als zentrale sakrale Lichtquellen dalmatinischer Inselkirchen lotrecht und mittig von unten. Aus dieser Perspektive heraus korrespondieren die Kronleuchter auf lebendige Art und Weise in einem symmetrischen, geradezu kaleidoskopischen Zusammenspiel aus Licht, Farben und Formen mit der Architektur der Kirchenräume.“ Durch die Perspektive soll deutlich werden, dass sich der Aufbau der Leuchter an Urformen der Natur orientiert. Als Beispiele nennt die Künstlerin das Verzweigen eines Baumes, das Entfalten einer Blüte oder die Struktur von Schneekristallen. Kern des Projekts: Perspektivwechsel, sinnlich wie geistig.(Foto: Kaiser)

Das sagt Kuratorin Bettina Pelz:

Künstler:

Die Autorin, Moderatorin und Darstellerin Miriam Ferstl entdeckt gern neue Perspektiven und Welten. Ferstl hat an der Universität Bayreuth Medien-, Theaterwissenschaften und Germanistik studiert. Sie hat einige Jahre in der Film- und Fernsehbranche unter anderem als Dramaturgin und Autorin gearbeitet. „Divine Light“ wurde bereits an anderen Orten wie dem Museum of Fine Arts in Split gezeigt.

Ort:

Galerie im Stammelbachspeicher Ein leerstehendes Lagerhaus, ein Sponsor und ambitionierte Künstler machten es möglich: 2002 startete die Galerie im Stammelbachspeicher. Seitdem wurde hier neben Werken von regionalen Künstlern auch immer wieder mal Kunst aus Polen, Rumänien oder Japan gezeigt.