Aussichtspunkt Berghölzchen

Atsara l [M]ondes

Hinter dem Aussichtspunkt am Berghölzchen entsteht dem dunklen Hintergrund des nächtlichen Waldes zwischen den Bäumen eine Drahtskulptur, die als Reflexionsgrund für eine Videoprojektion fungiert. Nur wo das projizierte Bild auf reflektierenden Draht trifft, wird es sichtbar, ein großer Bildanteil verschwindet in der dunklen Umgebung. Die Künstler beschreiben ihre Arbeit mit dem Wortspiel „onde“ (frz. für „Welle“) und „monde“ (frz. für „Welt“). (Foto: Kaiser)

Das sagt Kuratorin Bettina Pelz:

Künstler:

Seit 2000 entwickeln Atsara, das Künstlerpaar Audrey Rocher und Roland Devocelle, gemeinsam Objekte und Installationen. Seit 2008 sind Lichtinstallationen der Schwerpunkt ihrer Arbeit, in denen sie mit dem Wechselspiel von Objekten und Videoprojektionen experimentieren.

Ort:

Aussichtspunkt Berghölzchen Das Berghölzchen, das im 11. Jahrhundert zum Mauritiusstift gehörte, wurde einst als Weideland und Steinbruch genutzt. Um 1770 wurden erste Wanderwege angelegt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 1862 kaufte die Stadt das Gebiet, das zum Ausflugsziel avanciert war. Noch heute genießen Spaziergänger hier den Blick auf die Stadt.